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Weg zum EUR ING

Der Titel „EUR ING“ (Europaingenieur) wurde von FEANI, dem europäischen Dachverband nationaler Ingenieurverbände, geschaffen, um die Vielfalt technischer Berufsbezeichnungen in Europa überschaubar zu machen. EUR ING verfügen über eine abgeschlossene hochwertige Ausbildung auf einem technischen Fachgebiet verbunden mit zusätzlicher ingenieurmäßiger Berufserfahrung, die im Rahmen der Antragstellung evaluiert wird.

In den Richtlinien zur Verleihung des EUR ING wird deshalb für Hochschulabsolventen eine mindestens siebenjährige Ausbildungsdauer verlangt, in deren Verlauf mindestens drei Jahre Hochschule (hochschulartige Ausbildung / 280 ECTS) und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung nachzuweisen sind. Damit ist im Normalfall zumindest eine Berufsreifeprüfung Voraussetzung für den Antritt dieser Ausbildung.

Eine Ausnahmeregelung gibt es für so genannte Sonderfälle (special case), bei denen  gleichwertige Kenntnisse nachzuweisen sind, die auf andere Weise erworben wurden. Erwartet wird hier nach einer technischen Ausbildung eine ingenieurmäßige Berufserfahrung von mindestens 15 Jahren. HTL-Ingenieur/innen können nach den FEANI-Regeln somit als „Sonderfälle“ den Titel EUR ING erwerben.

Grundsätzlich wird der Titel von der FEANI Zentrale in Brüssel verliehen. Der Antrag ist jedoch beim jeweiligen nationalen Komitee - in Österreich z. B. beim VÖI, Eschenbachgasse 9, 1010 Wien – oder elektronisch einzureichen.

Das nationale Komitee prüft die Unterlagen und leitet sie bei positiver Beurteilung an das European Monitoring Committee an FEANI in Brüssel weiter, das die entscheidende Prüfung durch einen Vertreter eines anderen Landes durchführt.
Entscheidend ist bei Sonderfällen die Beurteilung der „gleichwertigen Kenntnisse“. Die abgelegte Prüfung zum „Dipl.-HTL-Ing.“ ist hilfreich. Beurteilt werden vor allem die im Rahmen der ingenieurmäßigen Berufspraxis ausgeübten beruflichen Tätigkeiten und damit verbunden die erworbenen theoretischen und praktischen Kenntnisse.
Die Verleihung des „EUR ING“ erfolgt nur an Mitglieder eines dem nationalen Komitee angehörenden Ingenieurverbandes (in Österreich: ÖIAV, VOI oder OVE).

Vor Überreichung der Verleihungs-Urkunde wird ein Bearbeitungsbeitrag von EUR 400,00,- (Stand 2012) eingehoben. 

In einer Empfehlung einer EU-Kommission an die Mitgliedsländer wird vorgeschlagen, bei einem „EUR ING“ auf Anpassungsmodalitäten zu verzichten, wenn eine Ingenieurtätigkeit in einem anderen EU-Land begonnen werden soll.

Im Übrigen gilt der „EUR ING“ in Europa nicht nur im EU Raum, weil die FEANI alle europäischen Staaten einschließt. Bei Tätigkeiten einzelner Ingenieure im Ausland oder bei Ingenieurleistungen österreichischer Firmen im Ausland kann der Hinweis auf „EUR ING“ vertrauensfördernd und damit hilfreich sein.

Für weiterer Fragen steht Ihnen der VÖI gerne zur Verfügung.

Quelle: "der ingenieur" - Zeitschrift des Verbandes Österreichischer Ingenieure (www.voi.at)

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